LIBERTY MUSIC

Dipl.-Ing. Ernst Weinbach

Henriksen Amps

Ich führe Henriksen JazzAmps seit 16 Jahren und habe dabei eine interessante Entwicklung mitgemacht. Ich kannte noch den „alten“ Bud Henriksen (ja – die „Buds“ sind eine Reminiszenz an den ursprünglichen Entwickler). Der erste „Henriksen Amp“ war als Bass Amp, insbesondere für Kontrabass gedacht. Ein 12 Zoll Eminence Beta Lautsprecher war dafür die richtige Wahl. Einen Hochtöner (Tweeter) und Reverb gab es am Anfang noch nicht. Dann haben die Jazzgitarristen gemerkt, dass das ein wunderbarer Amp für Jazz ist. Entscheidend für den Jazzer war der warme Ton, den man bisher nur von Röhrenverstärkern kannte – aber das schon bei Schlafzimmerlautstärke. Logischerweise kam dann bald ein 10“ Amp dazu, kurze Zeit später ein Reverb und ein Tweeter. Anfangs noch wahlweise bestellbar.

2009 gab es dann für uns in Europa Probleme. Henriksen hatte das Layout der Platine geändert, worauf die Verstärker in Europa, unter den Bedingungen von 230Volt und 50Hz, vernehmlich gebrummt haben. Für Jazzer ein Unding. Zusammen mit Günther Christ von der Soundclinic in Ingelheim haben wir eine Lösung gefunden und den Amps dazu einen stärkeren (Ringkern-) Trafo spendiert. Die Trafos musste ich extra in Holland für viel Geld fertigen lassen. Aber ich konnte damit meinen Kunden weiterhin gute Jazz-Verstärker anbieten. Die Verstärker aus dieser Zeit hatten den zusätzlichen Modellnamen „Liberty Version“.

Nach dem Tod von Bud Henriksen hat sein Sohn Peter das Geschäft übernommen und mich später gebeten, die Schaltung der Liberty Version in die Hauptserie übernehmen zu dürfen. Seitdem bin ich „Exclusive Dealer“.

Peter Henriksen blieb nicht untätig und entwickelte die Modelle weiter. Die nächste Generation der Henriksen Jazz Amps – 210 + 212 – wurden nochmal ausgewogener und vielseitiger. Insbesondere wurden sie jetzt auch für Akustik-Gitarre einsetzbar. Vor allem aber kam der „Bud“, ein kleiner Würfel von nur 22x22x22cm Kantenlänge, mit zwei Kanälen. Beim ersten Anspielen war ich total überrascht, wieviel Wumms der Kleine hat. Technischer Hintergrund: Der Magnet des verwendeten 6,5“ Eminence Lautsprechers ist genauso groß, wie die Magnete der 10- und der 12-Zöller. Der Kleine wurde schnell mein meistverkauftes Modell. Mit dem Gigbag ist er extrem gut zu transportieren, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Klang ist gegenüber dem 10“ etwas komprimierter und mittiger. Dass der 10“ aber etwas brillanter klingt merkt man aber nur im direkten Vergleich. Die grösste Neuerung waren aber die zwei unabhängig voneinander arbeitenden Kanäle. Jeder Kanal verfügt über einen 5-Band EQ – 5 parallele Vorstufen – mit denen der Ton wirklich soundgerecht modellierte werden kann.

Mittlerweile sind wir nun bei der dritten Generation. Zuerst 310 und 312 genannt, wurden sie bald nochmals weiterentwickelt. Es entstanden der BluSIX + BudSIX, BluTEN und BUDTEN, sowie der BudHEAD. In der Schaltung der einknaligen „Blu“-Modelle ist etwas einfacher. Es fehlt der Gain-Poti und der 5-Band EQ ist etwas anders gespreizt. Gemeinsam ist allen Modellen die neue Spannungsversorgung über ein digitales Netzteil. Ich war anfangs skeptisch, nach ausgiebigem Vergleichstest kann ich aber sagen, es fehlt nichts an Leistung oder Dynamik gegenüber den alten analogen Trafos. Die Amps sind nur deutlich leichter.

Preisliste / Pricelist - Henriksen Jazz Amps

HENRIKSEN JAZZ AMPS
MODELLinkl. 19%exkl. 19%
COMBOSMWSt/VATMWSt/VAT*
Single Channel  
Henriksen The Blu SIX1.199,001.007,56
Henriksen The Blu TEN1.499,001.259,66
Double Channel  
Henriksen The Bud SIX1.519,001.276,47
Henriksen The Bud TEN1.819,001.528,57
HEAD  
Henriksen Bud HEAD979,00822,69
ACCESSORIES  
Henriksen Folding Amp Wedge40,0033,61
Henriksen Bud + Blu + Ray Gig Bag110,0092,44
Henriksen TEN Gig Bag120,00100,84
(*) National taxes and fees has to be paid by the customer  
Vergleich TEN/SIX
Folding Amp Wedge
Schertler Amp Stands 3 Modelle für SIX, TEN, TWELVE
SIX Gigbag
TEN Gigbag

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